Die richtige Grifftechnik für die erfolgreiche Tennis Vorhand

Der Semi-Western-Vorhandgriff

Wie spielen eigentlich die besten Tennisspieler der Welt ihre Vorhand?

Der Westerngriff für Top-Spin-Spieler

Man unterscheidet im Tennis zwischen dem Westerngriff, bei dem man den Schläger mit leicht nach rechts gedrehter Hand greift und einem Easterngriff, bei dem man den Schläger greift, als würde man ihm die Hand geben.

Beide Griffe haben Vor- und Nachteile. Der Westerngriff ist der Griff des Topspin-Tennis, bei dem du sicher besonders hohe Bälle mit der typischen Scheibenwischer-Bewegung spielen kannst. Der Ballen deines Zeigefingers liegt dabei auf der großen Griffläche, die zum Boden zeigt.

Bei flachen Bällen besteht das Problem, dass man den flachen Ball erst wieder auf eine gewissen Höhe bringen muss, damit der Top-Spin seine typische Rotation erreicht. Die per Westerngriff gespielten Bälle erreichen nicht die Geschwindigkeit des Easterngriffs, da viel Energie in die vertikale Bewegung fliesst. 

Typischerweise bevorzugen kleinere Spieler, Sandplatzspieler und Defensivspezialisten die Top-Spin Spielweise.

Der Easterngriff für Angriffstennis

Der Easterngriff ist der konservative Griff, bei dem man Probleme mit den hohen Topspin-Bällen hat, aber Vorteile bei flachen Bällen erlangt, die man in gleicher oder gesteigerter Geschwindigkeit zurückspielen kann.

Der Semi-Westerngriff oder der modifizierte Easterngriff für die erfolgreichen Tennisspieler

Beim besten Tennisspieler Roger Federer sehen Vorhand und Rückhand so traumhaft sicher und natürlich aus. Roger spielt sein erfolgreiches Tennis unter anderem mit einer modifizierten version des Eastern-Griffs, derSemi-Western-Vorhandgriff Technik. Federer hat übrigens weitere 20 Grifftechniken im Repertoire. Den Semi-Western-Vorhandgriff bevorzugte übrigens auch Pete Sampras, als er anfing, erfolgreich Tennis zu spielen. Diese Technik brachte ihm schließlich die Position Nummer 1 der ATP Weltrangliste und den berüchtigten Spitznamen “Pistol Pete”.

Vorteile des Semi-Westerngriffs

Der Semi-Western-Vorhandgriff verändert dein Spiel zum sicheren Topspinspiel. Du benötigst weniger Kraftaufwand, machst weniger Netzfehler und hast eine natürliche Schlagbewegung. nach der beschleuigung hast du länger Zeit, den Ball zu zielen und zu kontrollieren. Dein Spiel erhält mehr Qualität durch längere Ballwechsel und weniger “unforced-errors”.

So hältst du den Schläger

Richte den Schlägerkopf deines Tennisschlägers so aus, dass die Schlagfläche senkrecht zum Boden steht. Strecke deine rechte Hand so aus, als ob du mit dem Schläger Hände schütteln wolltest. Der Fingerballen deines rechten Zeigefingers liegt auf der großen Außenfläche deines Tennisschlägers. Du hast den Easterngriff.

Nun positioniere deinen Griff weiter nach rechts und lege den Ballen deines Zeigefingers auf die kleine, geneigte Fläche des Griffes, die von dir aus gesehen nach rechts unten zeigt. Schließe deine Hand um den Schläger, so dass diese Fläche des Griffes diagonal über deine Hand läuft und auf den Ballen deines kleinen Fingers zeigt. Du erhältst den Semi-Westerngriff.

  • Easterngriff - Ballen des rechten Zeigefingers liegt auf der großen Schlägerfläche, die nach rechts zeigt

Der Semi-Western-Vorhandgriff ist:

  • ein Griff, der deinen Schläger nach unten neigt und so einen Aufwärtsschlag erzwingt und Topspin einfach macht.
  • der Griff, der das Spiel verändern kann und von vielen Profis bevorzugt wird.
  • kein Griff für Slice oder um niedrige Bälle zu schlagen.[

Wichtig: Triff den Ball ca. 50 cm VOR dem Körper mit geradem Ellenbogen.

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