Rauchfreier Tennisverein

Rauchfreier Tennisverein

Sport und Rauchen vertragen sich nicht. Sportvereine können Kinder und Jugendliche durch ein rauchfreies Vereinsgelände  dabei unterstützen, auf das Rauchen zu verzichten.

92% der 12 – 17-jährigen rauchen nicht.

Sorgen wir dafür, dass es 100% werden. Eine wichtige Vorbildfunktion können Trainer, Funktionäre und Mitglieder übernehmen, indem sie rauchfrei mit gutem Beispiel voran gehen.

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 890.000 Personen, davon etwa 110.000 wegen (Passiv-)Rauchens, also davon jede 8. Person. Das sind pro Tag etwa 300 Tote. Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern vermindert auch die Ausdauer und die Koordinationsfähigkeit. Wer nicht raucht, hat deutliche Fitnessvorteile. Daher sollten Sportvereine vor allem Kinder und Jugendliche für das Thema Nichtrauchen sensibilisieren.

Durch gezielte Maßnahmen, wie etwa das rauchfreie Vereinsgelände, können Sportvereine wichtige Zeichen setzen. Indem Trainer, Funktionäre und Mitglieder die Glimmstängel beiseite lassen, können sie eine Vorbildfunktion übernehmen und die Jugendlichen dazu motivieren, auf die Zigarette von vornherein zu verzichten.

Das Vereinsleben kann Lebensgewohnheiten prägen.

Die Art, wie Siege und Niederlagen begangen werden, wie Pausen und Feiern gestaltet werden und was zum Spaß „dazugehört“, wird den Kindern und Jugendlichen hier vorgelebt. Hier können Wünsche und Vorstellungen gebildet werden, wie man später einmal sein will oder was erleben will.

Sportvereine haben viele Möglichkeiten, bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für ein gesundes und verantwortungsvolles Leben zu schaffen. Wichtig sind dabei die Maßnahmen, die die Sporttreibenden dabei unterstützen, auf Tabakkonsum zu verzichten.

Freunde, Trainer und Sportler haben eine wichtige Vorbildfunktion. Sie sollten in Gegenwart von Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht rauchen und sich auch dafür einsetzen, dass bei geselligen Vereinsveranstaltungen nicht geraucht wird. Es muss verdeutlicht werden, dass Erwachsensein und persönliche Stärke nichts mit Rauchen zu tun hat.

Nachteile des Rauchens

Tabakrauch enthält über 4.800 verschiedene Substanzen, viele davon sind giftig und krebserzeugend. Beim Einatmen des Rauchs werden diese Giftstoffe über die Lunge aufgenommen und im gesamten Körper verteilt. Die Folge: So gut wie jedes menschliche Organ wird durch das Rauchen geschädigt.

Tabakkonsum erhöht nicht nur das Risiko für Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen oder Krebs. Auch zum Beispiel die Mundgesundheit wird durch das Giftgemisch im Tabakrauch beeinträchtigt. Rauchende Frauen nach der Menopause leiden zudem häufiger unter Osteoporose, bei Männern kann in Folge des Rauchens die Potenz geschwächt werden.

Der durch das Rauchen freigesetzte Suchtstoff Nikotin überwindet die Blut-Hirnschranke und greift in Stoffwechselprozesse des Gehirns ein. Innerhalb kurzer Zeit kann sich eine körperliche Abhängigkeit vom Rauchen entwickeln. Eine psychische Abhängigkeit entsteht durch die oft vielfältigen Funktionen, die die Zigarette im Leben des Rauchenden übernimmt. So dient sie in Stresssituationen als Anlass für eine Pause oder sie erleichtert den Kontakt zu anderen Menschen. Und bei vielen Raucherinnen und Rauchern strukturiert die Zigarette den Tagesablauf. Wenn diese Funktionen des Rauchens im Rahmen eines Ausstiegs durch passende Alternativen ersetzt werden, steigen die Erfolgschancen für den Rauchstopp erheblich.

Weitere Informationen erhaltet Ihr bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verfolgt das Ziel, Gesund­heits­risiken vor­zu­beugen und gesund­heits­fördernde Lebens­weisen zu unterstützen.

Weitere Links zum Thema :
https://www.bzga.de
https://www.rauchfrei-info.de

rauchfrei-info.de

 

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